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Alexander Legler neuer JU-Bezirksvorsitzender

Großwallstadt – Auf der Bezirksversammlung der Jungen Union (JU) Unterfranken, die am vergangenen Wochenende in Großwallstadt (Lkr. Miltenberg) stattfand, wurde Dr. Alexander Legler aus Alzenau (Lkr. Aschaffenburg) mit 90,6 Prozent der Stimmen zum neuen Bezirksvorsitzenden gewählt.

Erst im Juli dieses Jahres gewann der 34-jährige souverän die Bürgermeisterwahl in seiner Heimatstadt Alzenau. Der promovierte Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht tritt die Nachfolge von Boris Großkinsky aus Eichenbühl (Lkr. Miltenberg) an, der nicht erneut kandidierte.

In seinem Rechenschaftsbericht ging der scheidende Vorsitzende auf die erfolgreiche Arbeit der JU in den vergangenen zwei Jahren ein. Ein Schwerpunkt war dabei die Kampagne gegen die Frauenquote in der CSU. „Das knappe Abstimmungsergebnis auf dem Parteitag war ein Erfolg für die sehr gute Arbeit der Jungen Union”, betonte Großkinsky. „Wir müssen Frauen durch Inhalte gewinnen, nicht durch antiquierte Satzungsregeln.“ Familie, Bildung und Innovation seien die Zukunftsthemen, die junge Menschen und auch Frauen bewegen.

Der neue Vorsitzende Alexander Legler kündigte in seiner Antrittsrede an, dass die Vorbereitungen für die Kommunalwahlen in drei Jahren einen Schwerpunkt seiner Arbeit bilden werden: „Wir werden unsere Mitglieder vor Ort fit machen für einen erfolgreichen Wahlkampf. Bei der Wahl 2014 müssen wieder junge Kräfte in die unterfränkische Rathäuser einziehen, um eine kontinuierliche Erneuerung und dadurch eine dauerhaft erfolgreiche Arbeit in den Kommunen zu gewährleisten!“ Weiterhin werde die JU ihren Fokus auf die Zukunftsthemen „Energiewende“ und „Bildung“ legen. Legler forderte, dass auch der ländliche Raum in diesen Bereichen nicht abgehängt werden dürfe.

Zu Stellvertretern des Vorsitzenden wurden Martin Schlör (Schweinfurt-Land), Ulrich Seubert (Würzburg-Land), Florian Dittert (Schweinfurt-Stadt) und Isabell Rott (Haßberge) gewählt. Schatzmeister Nicolai Löwinger sowie die beiden Schriftführer Stefanie Stockinger und Martin Wende wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Der unterfränkische Bezirksverband sprach sich auf seiner Tagung außerdem einstimmig für Katrin Poleschner aus Neu-Ulm als Kandidatin für das Amt der JU-Landesvorsitzenden aus. Der neue Bezirksvorsitzende betonte, dass die 27-jährige Schwäbin mit ihrem Einsatz für die Belange der jungen Generation bereits jetzt bayernweit große Verdienste erworben habe. Poleschner werde der CSU ein junges, offenes und authentisches Gesicht geben. Bei der JU-Landesversammlung im November wird sich außerdem Oliver Schulte aus Schweinfurt um das Amt des stellvertretenden Landesvorsitzenden bewerben. Richard Oswald (Lkr. Main-Spessart) wurde für einen Beisitzerposten im JU-Bundesvorstand nominiert.

Die weiteren Ergebnisse der Neuwahlen; Beisitzer: Georg Fuchs, Boris Großkinsky, Richard Oswald, Elisabeth Wallrapp, Peter Schlecht, Lukas Müller, Thomas Haaf, Sebastian Heimbeck; Bezirksausschuss: Katrin Blendel, Marc Zenner, Michael Fleischer, Ricarda Geis, Raphael Reinwald, Sebastian Scheder.

jetzt kommentieren? 24. September 2011

Legler übergibt an Wilz – Jens Wilz neuer Kreisvorsitzender der Jungen Union Aschaffenburg-Land

Kleinkahl. Die Mitglieder der Jungen Union (JU) Aschaffenburg-Land haben auf ihrer Mitgliederversammlung Jens Wilz einstimmig zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Der 28-jährige Student folgt damit dem bisherigen JU-Kreisvorsitzenden Dr. Alexander Legler in dieses Amt, der nach zehn Jahren nicht mehr als Kreisvorsitzender kandidiert hatte.

Vor den Wahlen gab Legler in seinem Rechenschaftsbericht einen Rückblick auf die zurückliegenden Jahre seiner Tätigkeit als Kreisvorsitzender und zog eine positive Bilanz. Er verwies insbesondere auf die stabile Mitgliederentwicklung bei der JU Aschaffenburg – Land, die Erfolge junger Kandidaten bei Kommunalwahlen und die stets hervorragende Zusammenarbeit mit der CSU im Landkreis sowie allen Mandatsträgern.

Er freute sich, eine gut aufgestellte Junge Union im Landkreis mit motivierten Mitgliedern und flächendeckend aufgestellten Ortsverbänden übergeben zu können und dankte seinem Vorstand, darunter viele langjährigen JU-Weggefährten für das stets engagierte und offene, konstruktive und freundschaftliche Miteinander in den zurückliegenden Jahren seiner Amtszeit, ohne das eine erfolgreiche politische Jugendarbeit nicht möglich sei, wie Legler betonte. Am Ende seiner Ausführungen nutzte er die Gelegenheit und verabschiedete auch seinen altersbedingt aus der JU ausscheidenden langjährigen Stellvertreter Dr. Christoph Albert (Karlstein).

Lob und Anerkennung für sein Wirken wurde Legler auch von Landrat Dr. Ulrich Reuter, dem Bundestagsabgeordneten Norbert Geis, dem Landtagsabgeordneten und CSU-Kreisvorsitzenden Peter Winter sowie Bezirksrat Helmut Schuhmacher anlässlich seiner Verabschiedung entgegen gebracht. Sie alle würdigten in ihren Grußworten das breite, auch in der Kreis-CSU allgemein anerkannte und geschätzte politische Engagement von Legler, von dem insbesondere auch die Junge Union profiziert habe und unterstrichen zugleich die Bedeutung der Jungen Union als Motor der CSU.

Die sich an die Ausführungen der Gäste anschließenden Neuwahlen fanden unter der Leitung von Peter Winter und Helmut Schuhmacher statt und brachten neben der einstimmen Wahl des neuen Kreisvorsitzenden folgende Ergebnisse: Stellvertretende Kreisvorsitzende bleiben weiterhin Ricarda Geis (Kleinkahl) und Verena Wodrig (Karlstein). Neu in dieses Amt gewählt wurden Veronika Schreck (Heimbuchenthal) und Stephan Noll (Michelbach). Im Amt der Schatzmeisterin bestätigt wurde Kathrin Winter-Elbert (Waldaschaff). Schriftführer sind künftig Andreas Politschek (Karlstein), Katrin Papachrissanthou (Mömbris) und Michaela Spielmann (Schöllkrippen). Zum Kreisgeschäftsführer bestellte die Versammlung Maximilian Markert (Schöllkrippen). Als Beisitzer gewählt wurden Giovanni Ansmann (Waldaschaff), Markus Köhler (Karlstein), Markus Meyerer (Heimbuchenthal), Clara Müller (Schöllkrippen), Tanja Nees (Schöllkrippen), Michael Rachor (Alzenau), Florian Stein (Mömbris), Johannes Wieland (Kleinostheim) und Jonathan Würstlein (Schöllkrippen). Zu Kassenprüfern wählten die Anwesenden Michael Kohl (Alzenau) und Nico Rauscher (Mömbris). Delegierte in die Bezirksversammlung sind künftig Ricarda Geis (Schöllkrippen), Dr. Alexander Legler (Alzenau), Maximilian Markert (Schöllkrippen), Michael Rachor (Alzenau), Florian Stein (Mömbris) sowie Johannes Wieland (Kleinostheim) und Verena Wodrig (Karlstein). Zu Ersatzdelegierten gewählt wurden Kai Hersina (Waldaschaff), Marcel Horbach (Alzenau), Markus Köhler (Karlstein), Michael Kohl (Alzenau), Daniel Pfaff (Schöllkrippen), Nico Rauscher (Mömbris) und Jonathan Würstlein (Schöllkrippen). Als Delegierte in die Landesversammlung wurde gewählt Tanja Nees (Schöllkrippen), Ersatzlandesdelegierte ist Christina Voellinger (Michelbach). Der Kreisvorsitzende ist kraft Amtes Delegierter und gehört künftig dem CSU-Kreisvorstand an. Als erste Amtshandlung des neuen Vorstandes wurde Dr. Alexander Legler als Bürgermeister von Alzenau in die Vorstandschaft kooptiert.

Nach seiner Wahl zum JU-Kreisvorsitzenden bedankte sich Wilz für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und dankte Legler im Namen des JU-Kreisvorstandes für die von ihm geleistete Tätigkeit als Kreisvorsitzender und übergab für die JU ein Präsent. „Der Verband ist auch und gerade dank des engagierten Wirkens von Alexander Legler hervorragend aufgestellt und hat die starke Position der Jungen Union in der CSU entscheidend mitbestimmt“ wie Wilz in seinem Schlusswort betonte.

jetzt kommentieren? 04. August 2011

JU Aschaffenburg – Land gegen Neuregelung der Sperrzeit

Die Junge Union im Landkreis Aschaffenburg spricht sich gegen die seitens der Aschaffenburger CSU - Fraktion beantragte Verlängerung der Sperr­zeit aus.

Eine Sperrzeitverlängerung ist kein geeignetes Mittel, um effektiv gegen Van­da­lis­mus, Ruhestörung und Alko­hol­miss­brauch vorzugehen. Die gegenteilige Sichtweise greift zu kurz und geht an der Realität vorbei.

Eine frühere Schließungspflicht hätte lediglich zur Folge, dass sich das Fei­ern vom Innen- in den Außenbereich verlagern würde. Die Menschen lassen sich nicht vorschreiben, wann sie das Feiern einzustellen und ins Bett zu gehen haben. Zudem bleibt zu be­fürch­ten, dass eine Verlängerung der Sperrzeit dazu führen wird, dass bis zum Zeit­punkt der Schlie­ßung verstärkt Alkohol konsumiert werden wird. Auch das Ausgehverhalten könnte sich dahingehend verändern, dass künftig vermehrt Gaststätten, Diskotheken und Kneipen im nicht weit entfernten hessischen Umland aufgesucht würden mit der Folge ungewollter wirtschaftlicher Nachteile für die örtlichen Gastronomie- und Tanzbetriebe.

Der für längere Sperrzeiten immer wieder angeführte Ju­gend­schutz lässt sich durch eine Sperrzeitverlängerung ebenfalls nicht erreichen. Nach dem heute schon gültigen Jugendschutzgesetz müssen Ju­gend­li­che unter 18 Jah­ren spätestens um 24:00 Uhr zu Hause sein und sind daher bereits von ei­ner Sperrzeitenregelung nicht betroffen. Zur Einhaltung des Jugendschutzes sind die Betreiber von Gaststätten, Diskotheken und Kneipen, falls erforderlich durch stärkere Kontrollen, wie auch die Eltern verpflichtet.

Der Antrag auf Verlängerung der Sperrzeit verkennt, dass es sich bei den Problemen, die damit verhindert werden sollen, um gesellschaftliche Probleme handelt, wie es insbesondere auf den Missbrauch von Alkohol zutrifft. Obgleich sich auch die Kreis - JU dieser Problematik bewusst ist und für ein entschiedenes Vorgehen hiergegen eintritt, helfen längere Sperrzeiten nicht weiter, um den Missbrauch von Alkohol, der in der Regel Auslöser für Vandalismus und Ruhestörung ist, in den Griff zu bekommen. Statt pauschaler Regelungen bedarf es breit angelegter Kontrollen sowie einer umfassenden und individuellen Aufklärung an Schulen, in Vereinen und im Elternhaus. Überdies braucht es in vielen Fällen mehr Eigenverantwortung von Anbietern und Konsumenten, insbesondere um den Veranstaltungsformen und Verhaltensweisen entgegen zu wirken, die allesamt den Missbrauch von Alkohol fördern wie z. B. die Veranstaltung sog. „Flatrate-Parties“, das als „Vorglühen“ bekannte sich - betrinken vor dem Besuch von Veranstaltungen und Lokalitäten sowie das sogenannte „Komasaufen“.

Die ohne Zweifel bestehenden, keinesfalls zu verharmlosenden und im Interesse der hiervon Betroffenen dringend zu lösenden Probleme werden sich durch ei­ne Verlängerung der Sperrzeit nicht beheben lassen. Statt ei­ner untauglichen Re­ge­lung nach der „Rasenmäher-Methode“ muss in der Gesellschaft endlich eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den beschriebenen Problemen, insbesondere dem Al­ko­hol­miss­brauch, vor allem junger Menschen erfolgen. Eine Sperrzeitverlängerung erweist sich als nicht zielführend, sondern führt lediglich zu einer unangebrachten Bevormundung erwachsener Menschen, einer nicht hinnehmbaren Reglementierung des individuellen Ausgehverhaltens sowie zu einer ungerechtfertigten Benachteiligung der überwiegenden Mehrheit, die sich friedlich, ruhig und angemessen verhält.

jetzt kommentieren? 24. Januar 2011

Junge Union im Landkreis für schnelle Realisierung der Umfahrungsspange auf dem Streckenabschnitt zwischen Heigenbrücken und Laufach

Laufach/Hain. Auf ihrer Mitgliederversammlung am vergangenen Samstag in Laufach/Hain befasste sich die Junge Union (JU) Aschaffenburg-Land mit dem geplanten Ausbau der Bahnstrecke Hanau-Nantenbach, die als zentrale Maßnahme den Bau einer zweigleisigen, etwa sieben Kilometer langen Umfahrungsspange samt Tunnelneubau auf dem Streckenabschnitt zwischen Laufach und Heigenbrücken beinhaltet und den eingleisigen, stark sanierungsbedürftigen Schwarzkopftunnels ersetzen und die Leistungsfähigkeit der Strecke erhöhen soll.

Nach der Begrüßung durch den JU Ortsvorsitzenden von Laufach, Patrick Haschke und den Kreisvorsitzenden Dr. Alexander Legler erläuterte Manfred Zentgraf, Vorsitzender der CSU Hain und Mitglied der „Bürgerinitiative Laufachtal“ den Mitgliedern der JU im Rahmen einer Ortsbegehung von der Gaststätte „Spessarttor“ bis zum Schwarzkopftunnel den geplanten Streckenverlauf zwischen Laufach und Heigenbrücken und die damit verbundenen Neubaumaßnahmen, in deren Rahmen auch das bestehende Nadelöhr des „Schwarzkopftunnels“ durch ein leistungsfähiges Tunnelsystem ersetzt werden soll.

Zuvor informierte Bundestagsabgeordneter Norbert Geis (CSU) über den aktuellen Stand des Planfeststellungsverfahrens für den Neubau der Schwarzkopftunnel-Umfahrung und verwies darauf, dass die Bahn bereits 190 Millionen Euro zur Realisierung der Baumaßnahmen bereitgestellt habe. Der Beginn der Baumaßnahmen könne aber erst im Anschluss an das Planfeststellungsverfahren sowie nach Abschluss der Finanzierungsvereinbarung zwischen der Bahn und dem Bund erfolgen, der zugesichert hatte, die Hälfte der für den Neubau anfallenden Kosten zu übernehmen. Die Finanzierungsvereinbarung, die nicht vor der Schaffung des Baurechts durch den Planfeststellungsbeschluss getroffen werden könne, sei erforderlich, da sie die für den Neubau insgesamt erforderlichen  finanziellen Mittel sicherstelle. Sobald der Bund nach Abschluss des Genehmigungsverfahrens die im Rahmen der angekündigten Finanzierungsvereinbarung zugesagten Mittel bereitgestellt habe, sei mit einem raschen Baubeginn zu rechnen, der im Ergebnis eine entscheidende Verbesserung der derzeitigen Streckenführung mit sich bringen werde.

Der JU-Kreisvorsitzender Alexander Legler unterstrich, dass auch die JU im Landkreis um die Notwendigkeit und Dringlichkeit der Umfahrungslösung weiß und betonte, dass der Trassenneubau nicht zuletzt für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der Region sowie der Lebensqualität der Menschen unerlässlich sei. „Es wäre fatal, würden Bahnreisende nur noch in Hanau Anschluss zum ICE haben“, so Legler, nach dessen Auffassung „der Trassenneubau zugleich ein klares Bekenntnis zum ICE-Halt in Aschaffenburg sei“. Die für eine schnelle Realisierung der neuen Bahntrasse einschließlich des damit verbundenen Neubaus des Schwarzkopftunnels erforderlichen Mittel müssten wie zugesagt bereitgestellt werden, damit die Neubautrasse nach Erlass des Planfeststellungsbeschlusses auch wie geplant realisiert werden könne. Darin waren sich die Anwesenden einig. Die bestehende Trasse wurde wegen der damit verbundenen zeitlichen Einschränkungen als nicht mehr leistungsfähig und zeitgemäß sowie angesichts der Sanierungsbedürftigkeit des „Schwarzkopftunnels“ als bedenklich im Hinblick auf die Verkehrssicherheit kritisiert.

Einstimmig verabschiedete die JU am Ende ihrer Versammlung eine Resolution, in der sie Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) aufforderten, alles dafür zu tun, um die seit langem diskutierte Finanzierungsvereinbarung umgehend nach Schaffung des Baurechts zum Abschluss zu bringen, damit im Anschluss daran unverzüglich mit den Baumaßnahmen begonnen werden kann. Des weiteren heißt es darin: „Mit jeder Verzögerung vergrößert sich die Gefahr, dass der Tunnel nicht mehr passierbar wird. Dies wäre eine Katastrophe nicht nur für unsere Region, sondern auch für den ganzen Schienenstrang zwischen Norddeutschland und München bzw. zwischen Norddeutschland und Passau, Wien, Budapest. Schnelles Handeln ist geboten, um die Sicherheit und Leistungsfähigkeit des Schienennetzes zu gewährleisten.“

JUler vor dem Schwarzkopftunnel

JUler vor dem Schwarzkopftunnel

jetzt kommentieren? 13. Oktober 2010

Dr. Alexander Legler zum stellvertretenden JU-Bezirksvorsitzenden gewählt

Alzenau. Auf der in diesem Jahr in Hassfurt unter dem Motto „Erneuerung jetzt!“ stattfindenden Bezirksversammlung der Jungen Union (JU) Unterfranken wählten die Delegierten, die aus den 12 JU-Kreisverbänden aus ganz Unterfranken angereist waren, den Alzenauer Rechtsanwalt und JU-Kreisvorsitzenden zum Stellvertretenden JU-Bezirksvorsitzenden. Legler tritt in diesem Amt die Nachfolge von Dr. Marco Schmitt an, der diese Funktion sechs Jahre ausgeübt hatte und dem der scheidende Bezirksvorsitzende Steffen Vogel für sein aktives Engagement in dieser Zeit ausdrücklich dankte.

Auch die anderen Kandidaten des JU Kreisverbandes Aschaffenburg-Land waren bei den turnusgemäßen Neuwahlen erfolgreich. Georg Fuchs wurde bei den Bezirksvorstandswahlen im Amt des Beisitzers bestätigt und vertritt den Bezirksverband künftig als Landesdelegierter auf der JU Landesversammlung. Auch die stellvertretende JU-Kreisvorsitzende wurde wieder in den Bezirksausschuss gewählt. Ersatzlandesdelegierter für die Landeversammlung ist künftig Andreas Politschek, zugleich Schriftführer des JU-Kreisverbandes. Legler Stellvertreter Jens Wilz ist künftig Kassenprüfer des Bezirksverbandes. Legler zeigte sich sehr zufrieden über das insgesamt erreichte Ergebnis und freute sich über seine neue Aufgabe. „Die Wahlen sind für unsere Kandidaten erfolgreich verlaufen, so dass die JU Aschaffenburg-Land auch künftig auf Bezirksebene wieder hervorragend vertreten ist“, so Legler im Anschluss an die Neuwahlen.

Neben den Neuwahlen standen Ehrungen und Danksagungen an Mitglieder an, die nicht mehr für den Bezirksvorstand kandidiert hatten und aus ihren Ämtern verabschiedet wurden. Eigens hierzu waren der Bayerische Umwelt- und Gesundheitsminister Dr. Markus Söder als auch der JU-Landesvorsitzende und Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Stefan Müller angereist. Sie lobten die hervorragende Arbeit der JU Unterfranken. Müller schloss in seine Ausführungen auch den Dank an den Kreisvorsitzenden Dr. Alexander Legler für sein engagiertes Wirken als JU-Deutschlandrat und Sozialpolitiker im Landesausschuss der JU Bayern ein, dem er seit 2003 angehörte und in diesem Jahr wegen seiner neuen Funktion auf Bezirksebene nicht mehr für das Amt des Deutschlandrates  kandidierte.

Zum neuen Bezirksvorsitzender der JU Unterfranken und damit zum Nachfolger des scheidenden Steffen Vogel wählten die Delegierten in Anwesenheit des CSU Bezirksvorsitzenden Michel Glos den aus Eichenbühl im Landkreis Miltenberg stammenden 31jährigen Fahrlehrer Boris Großkinsky.

Auf dem Bild v.l. Andreas Politschek, Dr. Marco Schmitt, Georg Fuchs, Boris Großkinsky, Dr. Alexander Legler, Verena Wodrig

14. November 2009

Dr. Alexander Legler weiterhin an der Spitze der Kreis-JU

Kleinkahl. Bei ihrer Kreismitgliederversammlung am vergangenen Sonntag in der Bamberger Mühle in Kleinkahl bestätigten die Mitglieder der Jungen Union (JU) Aschaffenburg-Land den bisherigen JU-Kreisvorsitzenden Dr. Alexander Legler einstimmig in seinem Amt. Der 31-jährige Rechtsanwalt, der zugleich auch 2. Bürgermeister der Stadt Alzenau ist, steht damit für weitere zwei Jahre an der Spitze des JU-Kreisverbandes, den er seit 2001 anführt. Als Stellvertreter stehen ihm künftig Ricarda Geis (Kleinkahl), Dr. Christof Albert (Karlstein), Jens Wilz (Mömbris) sowie Verena Wodrig (Karlstein) zur Seite. Zur Schatzmeisterin wurde erneut Kathrin Winter gewählt. Schriftführerin ist – wie bisher – Michaela Sauer. Neu im Amt des Schriftführers ist Andreas Politschek. Als Beisitzer wählte die Versammlung Adrian Hein, Florian Stein, Clara Müller, Stefan Bauer, Jonathan Würstlein, Bastian Lindner, Markus Meyerer sowie Kai Hersina und Maximilian Markert.

Zu Kassenprüfern gewählt wurden Stephan Heeg und Christine Klameth. Delegierte zur Bezirksversammlung sind künftig Dr. Alexander Legler, Kai Hersina, Dr. Marco Schmitt, Florian Stein, Dr. Christof Albert, Jens Wilz, Verena Wodrig und Ricarda Geis. Zu Ersatzdelegierten wählten die Anwesenden Bastian Lindner, Maximilian Markert, Jonathan Würstlein, Nico Rauscher, Kathrin Winter, Stephan Heeg und Georg Fuchs.

Als Delegierte zur Landesversammlung fahren künftig Dr. Alexander Legler, der kraft Amtes delegiert ist, sowie Ricarda Geis, die neu in dieses Amt gewählt wurde. Ersatzdelegierter zur Landesversammmlung ist Adrian Hein.

Die Wahl wurde in gewohnt souveräner Weise durch den Kreisvorsitzenden der JU Aschaffenburg Stadt, Michael Türke, sowie durch seinen Stellvertreter, Felix Scholtysik geleitet.

Als besondere Gäste konnte Legler bei der Versammlung den CSU Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Peter Winter sowie den Bundestagsabgeordneten Norbert Geis begrüßen. Winter nutzte die Gelegenheit, um die JU für ihr großartiges Engagement im Landkreis zu loben. Er dankte allen Mitgliedern, insbesondere dem JU Kreisvorsitzenden, für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit und ermutigte den CSU-Nachwuchs, sich auch künftig aktiv vor Ort einzubringen.

„Die Junge Union ist der Motor der CSU. Die CSU weiß, dass sie sich auf ihre JU verlassen kann, wir brauchen Euch und freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche und engagierte Zusammenarbeit.“,

so Winter.

Bundestagsabgeordneter Geis gratulierte allen Gewählten und bedankte sich in seinem Grußwort für die ihm seitens der JU für die anstehende Bundestagswahl zugesicherte Unterstützung und unterstrich zugleich die Kampagnenfähigkeit der JU. In seinem Schlusswort verwies Legler auf die Bedeutung der JU im Landkreis als die einzig ernst zu nehmende und größte politische Jugendorganisation im Landkreis.

Zuvor hatte Legler in seinem Rechenschaftsbericht eine positive Bilanz der vergangenen zwei Jahre gezogen und freute sich v. a. über die Gründung von vier neuen Ortsverbänden in dieser Zeit sowie die gestiegene Mitgliederentwicklung.

„Die Junge Union ist sowohl in den Kommunen als auch im Landkreis über ihre Ortsverbände und Mandatsträger hervorragend aufgestellt und sich ihrer Verantwortung bei der Gestaltung von Politik für die Menschen vor Ort bewusst und wird sich auch künftig aktiv einbringen, um die Anliegen gerade auch der jungen Generation in die Politik erfolgreich einzubringen und umzusetzen.“

Mit einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück klang die Versammlung aus.

10. Juli 2009

Alexander Legler als JU-Kreisvorsitzender wiedergewählt

Unterafferbach/Landkreis Aschaffenburg. Auf ihrer Kreismitgliederversammlung am vergangen Freitag bestätigte die Junge Union (JU) im Landkreis den 29jährigen Alzenauer Rechtsanwalt und Stadtrat Alexander Legler einstimmig im Amt des Kreisvorsitzenden. Legler steht damit seit 2001 an der Spitze des Kreisverbandes der JU Aschaffenburg-Land.
Seine Stellvertreter sind Christof Albert, Karlstein und Georg Fuchs, Goldbach. Neu in diese Funktion gewählt wurden Jens Wilz, Mömbris und Verena Wodrig, Karlstein. Kathrin Winter wurde als Schatzmeisterin wiedergewählt. Das Amt des Schriftführers bekleiden weiterhin Michaela Sauer und der neu gewählte Bastian Lindner. Zu Beisitzern wählte die Versammlung Benedikt Botzum, Stefan Fleckenstein, Ricarda Geis, Kai Hersina, Christoph Link, Carolin Roth, Hans-Jürgen Spielmann, Florian Stein und Jeanette Wissel. Als Kassenprüfer wurden Stephan Heeg und Maximilian Obermeier gewählt. Delegierte in die Bezirksversammlung sind künftig Christoph Albert, Georg Fuchs, Kai Hersina, Nico Rauscher, Florian Stein, Marco Schmitt und Verena Wodrig. Legler ist kraft Amtes delegiert. Zu Ersatzdelegierten wurden gewählt Stephan Heeg, Bastian Lindner, Ricarda Geis, Maximilian Obermeier, Carolin Roth, Jens Wilz und Kathrin Winter. Zum Landesdelegierten wählten die Versammelten den CSU-Kreisrat Marco Schmitt und zum Ersatzdelegierten Georg Fuchs. Legler vertritt kraft Amtes den Kreisverband im Bezirksvorstand und auf der Landesversammlung.

Der Kreisvorsitzende der JU Aschaffenburg-Stadt, Michael Türke, der die Wahl leitete, betonte zuvor die konstruktiv-freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden JU-Verbänden. Landrat Dr. Ulrich Reuter (CSU) betonte in seinen Ausführungen die Bedeutung der Kommunalwahlen im kommenden Jahr und setzte thematische Impulse. Er wies zugleich auf die kommunalpolitische Verantwortung der JU im Landkreis hin und bestärkte die Anwesenden darin, sich vor Ort zu engagieren. Legler versprach die Anregungen aufzunehmen und sicherte der CSU und dem Landrat die volle Unterstützung im bevorstehenden Wahlkampf zu. „Als größte politische Jugendorganisation im Landkreis sind wir uns unserer Verantwortung in den Kommunen bewusst und werden uns auch weiterhin engagiert vor Ort einbringen und einmischen”, so Legler.
Bundestagsabgeordneter Norbert Geis (CSU) dankte der JU für ihr vorbildliches Wirken und betonte die Notwendigkeit, dass sich gerade auch junge Menschen in der Kommunalpolitik zu Wort melden und ermunterte die Anwesenden auf den Listen zu kandidieren.

In seiner Eigenschaft als stellvertretender JU-Bezirkvorsitzender und stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender überbrachte Kreisrat Marco Schmitt die Grüße des Bezirksverbandes und des an diesem Tag verhinderten CSU-Kreisvorsitzenden Peter Winter, MdL. Als weiteren Gast konnte Legler die neu gewählte Kreisvorsitzende der Frauen-Union (FU) und Kreisrätin Andrea Lindholz sowie den CSU-Vorsitzenden von Goldbach, Michael Sauer begrüßen. Lindholz betonte in ihrem Grußwort vor allem das ausgezeichnete Verhältnis zwischen FU und JU im Landkreis.
In seinem Schlusswort dankte Legler den anwesenden Funktions- und Mandatsträgern aus CSU und FU und wertete deren regelmäßige Anwesenheit bei JU-Versammlungen als Beleg dafür, dass die Arbeit der JU in CSU und FU anerkannt und ernst genommen werde.

 


Der Kreisvorstand der Jungen Union Aschaffenburg-Land, ohne Beisitzer

16. Juni 2007

Klausurtagung des Bezirksverbandes unter dem Motto “JUng bewegt!” in Weibersbrunn

Junge Union diskutiert mit Günther Beckstein und Ludwig Stiegler
Aschaffenburg/Weibersbrunn. Die Junge Union (JU) Unterfranken lädt alle Mitglieder und interessierte junge Erwachsene am 18. und 19. März 2006 zu einer Klausurtagung unter dem Motto “JUng bewegt” in das Hotel Brunnenhof nach Weibersbrunn ein. 

 

Die Organisatoren Marco Schmitt (Schöllkrippen), Alexander Legler (Alzenau), Georg Fuchs (Goldbach) und der Bezirksvorsitzende der Jungen Union Steffen Vogel (Maroldsweisach) zeigten sich hocherfreut darüber, dass es mit der Staatsministerin im Bundeskanzleramt, Hildegard Müller, dem Bayerischen Innenminister Dr. Günther Beckstein und dem Landesvorsitzenden der bayerischen SPD, Ludwig Stiegler gelungen ist, drei wirklich hochkarätige Diskussionspartner aus der Bundes- und Landespolitik für die Tagung zu gewinnen. 

Während man mit dem stv. Ministerpräsidenten Beckstein unter dem Motto “Näher am Menschen?” kritisch über die Schwerpunkte der bayerischen Landespolitik und die Neuausrichtung der CSU insgesamt diskutieren will, steht beim Gespräch mit Ludwig Stiegler die Frage nach der Reformkraft der großen Koalition unter dem Motto “Kleinster gemeinsamer Nenner oder doppelte Reformpower? Bringt die Große Koalition Deutschland wirklich voran?” im Mittelpunkt. Die Junge Union will beim Chef der Bayern-SPD für die unpopulären, aber dringend notwendigen Reformen im Sinne der Jugend und der kommenden Generationen werben. Darüber hinaus wird Staatsministerin Hildegard Müller „direkt aus dem Kanzleramt” über die ersten Regierungsmonate von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel berichten.

Ein geistlicher Impuls zum Thema „Wie viel Glaube verträgt die Politik?” soll darüber hinaus einen Beitrag zur Debatte über ein neues Grundsatzprogramm der CSU leisten.
Die Kosten werden teilweise vom Bezirksverband der Jungen Union getragen und belaufen sich für die Teilnehmer inklusive Übernachtung und Vollpension auf 40 Euro. 
Am Samstag ist ein bunter Kabarettabend vorgesehen. Unter dem Motto „Ja, sou isses!” wird Lore Hock vom Waldaschaffer Frauenkabarett einen echten „Ascheberger Abend” gestalten.

21. Februar 2006

Jungen Union im Landkreis für “Familien-TÜV”

Die Mitglieder der JU beschäftigen sich vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung mit der Fragestellung „Wie familienfreundlich ist unser Landkreis?” und forderten eine Überprüfung der Familienfreundlichkeit von öffentlichen Einrichtungen und Kommunen im Kreis.
Goldbach. Auf ihrer jüngsten Sitzung beschäftigten sich die Mitglieder der Jungen Union mit der Demografischen Entwicklung. Der demografische Wandel wird auch im Landkreis seine Spuren hinterlassen wie JU-Kreisvorsitzender Alexander Legler betonte. 

Mit Blick auf das Jahr 2050 verwies Legler auf Prognosen, die von einem durchschnittlichen Bevölkerungsrückgang um 16 Prozent ausgehen. Für den Landkreis bedeute dies ein Abnehmen der Einwohnerzahl um etwa 28.000 bei einer heutigen Bevölkerungszahl von ungefähr 175.000 Menschen. Auch lägen Berechnungen vor, wonach es zu einer Halbierung der Kinder im Grundschulalter bei gleichzeitiger Verdoppelung des Anteils der über 75jährigen kommen werde. Eine Folge wird sein, dass immer weniger Kindergärten und Schulen benötigt, im Gegenzug der Bedarf an stationärer und ambulanter Pflege, insbesondere auch an betreuten Wohnformen im Landkreis steigen werde. Diese Entwicklung gelte es bei allen politischen Entscheidungen zu berücksichtigen. Gleichzeitig müsse die Politik alles dafür tun, um die Rahmenbedingungen für mehr Kinder zu verbessern. Erforderlich sei die Sicherheit des Arbeitsplatzes wie auch eine umfassende finanzielle Förderung der Kindererziehung. Darüber hinaus bedürfe es finanzierbare Betreuungseinrichtungen, um die Vereinbarkeit von Kindererziehung und Beruf diejenigen zu ermöglichen, die entweder auf eine Berufstätigkeit nicht verzichten wollten oder aber aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation gezwungen seien, zu arbeiten. 
Grundlage für mehr Kinder sei zudem eine kinderfreundlichere Gesellschaft: Vor diesem Hintergrund sollte auch im Landkreis geprüft werden, wie kinderfreundlich sich der Landkreis und seine Kommunen zeigt. Öffentliche Einrichtungen, die einzelnen Kommunen, aber auch im Landkreis angesiedelte Unternehmen müssten einer Überprüfung unterzogen werden. Ein kinderfreundliches Umfeld beginne aus Sicht der Jungen Union bei dem Bereithalten von Wickeltischen und der Einrichtung von Spielecken in öffentlichen Einrichtungen und reiche bis zur Schaffung ausreichender Spielplätzen sowie der Existenz barrierefreier Fußwege und Verkehrsmittel in den Kommunen. Auch ein  Entgegenkommen bei Müllgebühren zur Entsorgung von Windeln sei ein wichtiger Beitrag, den beispielsweise der Landkreis leisen könne. Kinderfreundlichkeit von Unternehmen spiegele sich vor allem in flexiblen Arbeitszeiten und dem Bereithalten von Betreuungsmöglichkeiten und dort, wo dies nicht möglich sei in finanziellen Zusatzleistungen an Kindererziehende wider.

16. Februar 2006

Kreismitgliederversammlung der Jungen Union: Legler als Kreisvorsitzender bestätigt

Unerwartete Ergebnisse gab es keine auf der Kreismitgliederversammlung der Jungen Union (JU)Aschaffenburg-Land, die am vergangenen Samstag im Alzenauer Maximilian-Kolbe-Haus stattfand, dafür jedoch hochkarätige Gäste und spannende Themen.
Kreisvorsitzender Alexander Legler konnte neben dem CSU-Kreisvorsitzenden Norbert Geis (MdB) und Landrat Dr. Ulrich Reuter auch die stv. CSU-Ortsvorsitzende von Alzenau, Laura Schön sowie den Landesvorsitzenden der Jungen Union Bayern, Manfred Weber (MdEP) begrüßen.

Personen, alle von links: Erste Reihe: Marco Schmitt, Manfred Weber, Alexander Legler, Georg Fuchs, Hans-Jürgen Spielmann; zweite Reihe: Stefan Fleckenstein, Benedikt Bozem, Christoph Albert, Florian Stein; hinten: Michaela Sauer, Sven von Kummer

Norbert Geis lobte die Mitglieder der Jungen Union für ihr beständiges Engagement und dankte für die Unterstützung im Landtags- und Europawahlkampf der vergangenen beiden Jahre. Außerdem appellierte er an die Mitglieder der JU, sich in den nächsten Monaten aktiv in den bevorstehenden Bundestagswahlkampf einzubringen: „Der Wechsel ist möglich. Deutschland braucht eine neue Regierung. Wir wollen mit einem guten CSU-Ergebnis am bayerischen Untermain unseren Beitrag dazu leisten, dass Rot-Grün in Berlin abgelöst wird”.
Neben der Bundestagswahl dürften aber die Bürgermeisterwahlen in Alzenau, Kahl und Karlstein nicht unterschätzt werden: Auch und gerade dort sei das Engagement der JU gefordert.

Der 32jährige JU-Landesvorsitzende Manfred Weber (Niederbayern) ist seit 2004 Mitglied des Europäischen Parlaments und setzt sich auch in Brüssel für die Interessen Bayerns und vor allem der jungen Generation ein.
Er betonte, die Junge Union Bayern sei mit über 35 000 Mitgliedern die größte und einflussreichste Jugendorganisation in Bayern und habe damit beinahe so viele Mitglieder wie die Grünen in ganz Deutschland. Auch ist die JU mit eigenen Abgeordneten auf allen politischen Ebenen vertreten.

von links: Landrat Dr. llrich Reuter, Alexander Legler, Norbert Geis (MdB), Manfred Weber (MdEP)

Er betonte, im Mittelpunkt des politischen Engagements müssten auch in Zukunft die Sachthemen stehen: „Gerade jetzt vor der Bundestagswahl brauchen wir keine Schönwetterveranstaltungen. Wer den Bürgern weiterhin Wohltaten verspricht, sagt schlichtweg die Unwahrheit. Wir müssen klarmachen, vor welchen Problemen Deutschland steht und wie wir diese lösen wollen.”
Die zentralen Themen des kommenden Wahlkampfes werden sein die demographische Entwicklung, die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit sowie die Reform der sozialen Sicherungssysteme, so Weber.
Als Zeichen der Kampagnenfähigkeit der Jungen Union wertete Weber den Start einer Plakataktion am gestrigen Samstag: Die Plakate zeigen eine große Sanduhr mit den Worten „Schröders Uhr ist abgelaufen. Zeit für den Wechsel” und sollen in großer Zahl in ganz Bayern plakatiert werden.

Verantwortung für den Kreisverband der JU Aschaffenburg Land trug in den vergangenen zwei Jahren Alexander Legler, der seinen Rechenschaftsbericht vorlegte:
Als wichtigste Meilensteine seiner Arbeit bezeichnete er die Gründung mehrerer neuer Ortsverbände in den vergangenen beiden Jahren: In Waldaschaff, Hösbach und Haibach sei es vor allem mit der Hilfe seines Stellvertreters Georg Fuchs gelungen, neue, aktive Ortsverbände der Jungen Union ins Leben zu rufen.
Auch habe die Junge Union mit den Themen Soziales, Rente, Bildung, Studienfinanzierung und Europa verschiedene, auch unbequeme Themen angepackt und gezeigt, dass auch auf Kreisebene solide inhaltliche Arbeit geleistet werde.
Ein schöner Erfolg sei auch der 3. Platz im Wettbewerb der unterfränkischen Kreisverbände um die Anzahl der Neumitglieder im Jahr 2004 gewesen. 

Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstands und des Kassiers Stephan Heeg folgten die Neuwahlen unter Vorsitz der JU-Kreisvorsitzenden von Aschaffenburg-Stadt und Miltenberg, Michael Türke und Boris Grosskinsky sowie dem JU-Bezirksvorstandsmitglied Christian Steidl (Erlenbach).

Ohne Gegenstimmen wurde der 27-jährige Rechtsreferendar Alexander Legler in seinem Amt als Kreisvorsitzender bestätigt, der sich damit zugleich in seinem Engagement der vergangenen Jahre bestätigt sehen konnte. 
Als seine Stellvertreter wurden Georg Fuchs (Goldbach), Stefan Fleckenstein (Mömbris), Kerstin Liesem (Kleinostheim) und Christoph Albert (Karlstein) gewählt. 
Als Beisitzer stehen dem Kreisvorsitzenden Benedikt Bozem (Haibach), Christoph Zöller (Laufach), Kai Hersina (Goldbach), Florian Stein (Mömbris), Jens Wilz (Mömbris) und Wolfgang Behl, Hans-Jürgen Spielmann (beide Schöllkrippen) sowie Jochen Denk (Hösbach) und Sven von Kummer (Haibach) zur Seite. 
Das Amt der Schriftführerin übernimmt auch weiterhin Michaela Sauer (Hohl). Als Kassiererin wurde Kathrin Winter (Waldaschaff) gewählt, nachdem Stephan Heeg (Goldbach) nach 10 Jahren aus beruflichen Gründen nicht mehr für dieses Amt kandidiert hatte. Mit einem Präsent dankte Alexander Legler für dessen zuverlässigen Einsatz in der Vergangenheit.

Marco Schmitt (Schöllkrippen) fährt Anfang Juli als Delegierter zur Landesversammlung der Jungen Union nach Schweinfurt. Ersatzdelegierter ist Georg Fuchs (Goldbach). 
Delegierte zur Bezirksversammlung wurden Georg Fuchs (Goldbach), Stefan Fleckenstein (Mömbris), Marco Schmitt (Schöllkrippen), Kerstin Liesem (Kleinostheim) und Florian Stein (Mömbris).

30. Mai 2005


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